Facebook

Bitte nicht hinfallen! Was man zur Sturzprophylaxe tun kann

20. August 2021

Mit dem Alter steigt auch das Sturzrisiko. Nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch die Sehschärfe und die Reaktionsfähigkeit nehmen ab. Auch Medikamente verursachen oft Gangunsicherheit oder Schwindel. Wer einen Angehörigen versorgt oder selbst betroffen ist, kann jedoch einiges in seinem Haushalt unternehmen, um der Sturzgefahr vorzubeugen. Zusätzlich sollte man die Medikation prüfen oder ändern lassen.

Bitte nicht hinfallen! Was man zur Sturzprophylaxe tun kann

Im Haushalt Sturzgefahrenstellen beseitigen
Man sollte zunächst die ganze Wohnung auf Sturzgefahren hin absuchen, besonders den Boden, aber auch Treppenbereiche sowie die Lichtsituation:
Auf gefliestem Boden sollte man generell Teppich verlegen lassen oder Antirutschstreifen aufbringen. Auf Treppen kann man klebbare Stufenmatten aufkleben und die erste und letzte Treppenstufe mit Leuchtaufklebern kennzeichnen. Lose Teppiche und herumliegende Kabel sollte man entfernen. Generell empfehlen sich an den Wänden entlang von Treppen beidseitige Handläufe (Abstand zur Wand ca. 5 cm), die nach der Treppe noch circa 30 cm  an der Wand weiterführen. Im Badewannen-/Duschbereich und in der Toilette sollte man Handgriffe zum Festhalten anbringen.
Prüfen Sie auch, ob Gefahrenstellen vorliegen, wenn Betroffene ihren Hausputz machen möchten. Alle wichtigen Alltagsverrichtungen und Lebensmittel sollten gefahrenfrei erreichbar sein und auf einer Ebene liegen. Nachts sollten Lichtschalter im Dunkeln leuchten und gut erreichbar sein. Tauschen Sie im Zweifelsfall alte Deckenlampen gegen moderne lichtstarke LED-Leuchten aus.

Muskeln und Gleichgewicht trainieren
Wichtig ist nun außerdem ein regelmäßiges Muskel- und Gleichgewichtstraining wie z.B. das Laufen Sie auf einer „gedachten“ geraden Linie auf dem Boden, indem Sie Fuß für Fuß nacheinander aufsetzen.

 

Bildnachweis

pexels-5067741