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So können Sie Eisenmangel vermeiden. Diese Symptome sind typisch

22. September 2021

Häufige Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, aber auch Schwächegefühl können auf Eisenmangel hindeuten. Man spricht hier von einer sogenannten Eisenmangelanämie, bei der der rote Blutfarbstoff Hämoglobin vermindert ist. Er ist im Körper für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Auch rissige Haut, z. B. an den Mundwinkeln, oder brüchige Fingernägel können auf Eisenmangel hinweisen.

So können Sie Eisenmangel vermeiden. Diese Symptome sind typisch

Frauen benötigen mehr Eisen
Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Vegetarier und Veganer, Personen mit einer Essstörung, Alkoholiker, Schwangere und Frauen im Allgemeinen. Durch die monatliche Menstruationsblutung verlieren Frauen generell jeden Monat eine gewisse Menge Eisen. Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder in den Harnwegen sowie chronische Magen-Darm-Erkrankungen, Probleme im Rahmen von Dialyse oder Blutspende oder auch chronisches Nasenbluten sind weitere mögliche Ursachen.

Eisen am besten auf nüchternen Magen einnehmen
Eisen wird vom Körper am besten auf nüchternen Magen oder mit zwei Stunden Abstand zu einer Mahlzeit aufgenommen (Ausnahme: mit Vitamin C, z. B. mit einem Glas Orangensaft). Generell wird Eisen aus tierischen Quellen, wie z. B. Fleisch, besser vom Körper verwertet. Viel Eisen enthalten Leberwurst und Blutwurst. Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse sind weitere Eisenspender. Man sollte keinen Kaffee, Tee, Rotwein, Kakao und keine Milch dazu trinken. Man sollte auch keine Kalzium- oder Magnesiumpräparate dazu gleichzeitig einnehmen, da sie die Aufnahme behindern.

Bei Schwangeren steigt Eisenbedarf an
Frauen benötigen mindestens 15 mg Eisen pro Tag, Männer 10 mg. Bei Schwangeren steigt der Bedarf auf 30 mg, bei Stillenden auf 20 mg. Eisenpräparate sollte man nur nach einer Blutuntersuchung durch den Arzt zu sich nehmen, da eine Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen führen kann.

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