Wenn man fliegende Mücken sieht. Glaskörpertrübung ist meist harmlos
Fast jeder hat schon einmal kleine Punkte, Flecken oder Striche am Auge „vorbeifließen“ sehen. Diese sogenannten Mouches volantes, „fliegende Mücken“ oder „Floaters“, sind für die Betroffenen oft beunruhigend. Schmerzhaft sind sie nicht. Man spricht von einer Glaskörpertrübung. Die Ursachen können Kurzsichtigkeit, hoher Blutdruck, Stress, Diabetes, ungünstige Ernährung, Autoimmunkrankheiten, Alter oder Verletzungen sein.
Ablagerungen können Glaskörper beeinträchtigen
Der gelartige Glaskörper liegt zwischen Augenlinse und Netzhaut und ist am Scharfsehen beteiligt. Er kann durch Ablagerungen oder veränderte Strukturen beeinträchtigt sein. Der Glaskörper kann sich auch abheben. In beiden Fällen nimmt man schwebende Teile im Sehfeld wahr.
Augenarzt aufsuchen
Man sollte zunächst den Augenarzt aufsuchen, um die Ursache der Glaskörpertrübung zu klären und Komplikationen zu vermeiden. Fasern können auf der Netzhaut verbleiben und mit der Zeit Löcher verursachen. Die Netzhaut kann sich dadurch ablösen. Zumeist verschwinden die Symptome nach einiger Zeit wieder.
Tritt nach Wochen oder Monaten keine Besserung ein, kann auch eine minimal-invasive Operation (Vitrektomie) in Frage kommen. Hierbei wird ein Teil des Glaskörpers entfernt und durch Flüssigkeit ersetzt. Möglich ist auch eine Laserbehandlung.
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